25. Februar 2018 - Reminiscere - Konfi4-Vorstellung


Erzählung mit verteilten Rollen: Matthäus 8,23-27 (3 Konfi4-Kinder)

Im Sturm auf die Probe gestellt

Erzähler: Jesus stieg in das Boot und seine Jünger folgten ihm. Als sie auf dem See waren, kam ein schwerer Sturm auf, und die Wellen drohten das Boot unter sich zu begraben. Aber Jesus schlief. Die Jünger gingen zu ihm, weckten ihn und riefen:

Jünger: »Rette uns, Herr, wir gehen unter!«

Erzähler: Jesus sagte zu ihnen:

Jesus: »Warum habt ihr solche Angst? Ihr habt zu wenig Vertrauen!«

Erzähler: Dann stand er auf und sprach ein Machtwort zu dem Wind und den Wellen. Da wurde es ganz still. Die Leute aber fragten voller Staunen:

Jünger: »Was muss das für einer sein, dass ihm sogar Wind und Wellen gehorchen!«

Lied: Nichts soll dich ängsten (EG 574)

Kurzpredigt

Viele von uns haben mit Seefahrt, Schiffen, Booten wenig zu tun. Und trotzdem verwenden wir häufig Begriffe und Bilder aus der Seefahrt.

Wir sitzen in einem Boot – das heißt wir gehören zusammen. Auch wenn wir an Land sind.

Der Wind bläst mir ins Gesicht. Wenn wir vor Schwierigkeiten stehen.

Es geht drunter und drüber – wenn uns der Durchblick fehlt.

Das Wasser steht mir bis zum Hals. Ich sehe kein Land mehr. Wenn wir nicht mehr weiterwissen. Wenn wir in Gefahr sind.

Reiß dich am Riemen. Streng dich an.

Ja, die Jünger Jesu haben es in dieser Geschichte wirklich so erlebt: Sie saßen in einem Boot – sogar mit Jesus. Doch Jesus schlief – als der Wind ihnen ins Gesicht blies, im Boot es drunter und drüber ging, das Wasser ihnen bis zum Hals stand, sie kein Land mehr sahen und alles am Riemen reißen nichts mehr half.

Wie gesagt auch: Wir kennen sogar an Land solche Situationen. Wo wir Angst haben. Ratlos sind. Nicht weiterwissen. Und Jesus ganz weit weg scheint. Keiner uns helfen kann.

Die Jünger damals haben Jesus geweckt. Er hat sich wecken lassen. Er hat ihnen geholfen. Wir brauchen Jesus nicht zu wecken. Er ist zwar unsichtbar – aber gerade deshalb uns ganz nah. Wir können mit ihm reden. Sagen, was uns Angst macht.

Er ist mit uns im Boot unseres Lebens. Ganz nahe – auch wenn er oft weit weg scheint. Einfach es ihm sagen. Und staunen wie die Jünger, wenn der Sturm sich legt, die Angst vorüber ist: Was muss das für einer sein, dass ihm sogar Wind und Wellen gehorchen! Er bringt uns ans sichere Ufer. Amen.