29. März 2018 - Gründonnerstag


Vieles verbindet Menschen: ein Team zu sein beim Fußball, in der Schulklasse. Gemeinsame Ziele erreichen. Die Liebe und gegenseitige Hilfe wie bei der Familie. Manchmal aber sind Menschen beieinander, die keine Freunde sind. Eine Fußballmannschaft sollte auch dann noch Tore schießen, selbst wenn sich nicht alle mögen. Sonst endet es wie beim HSV. In meiner Schulklasse werde ich mich nie mit allen vertragen. Trotzdem sollten wir miteinander klarkommen. Einfach ist das nicht für uns Menschen.

Jesus denkt da anders. Das habt ihr uns ja mit Euren Bildern gezeigt. Er lädt auch solche ein, die wir zu uns nie einladen würden. Weil er jedem nahe sein will. Jedem helfen.

Das verbindet alle, die Jesus vertrauen. Weil wir mit Jesus verbunden sind. Deshalb sollen wir andere Menschen so ansehen, wie Jesus sie ansieht. Selbst wenn wir uns über jemand ärgern, dann sollen wir denken: Jesus mag dich! Dann ändert sich unser Blick auf ihn.

Das machte der Apostel Paulus vor fast 2000 Jahren seiner Gemeinde in der griechischen Hafenstadt Korinth klar. Eine Gemeinde, die viel Stress miteinander hatte. Da schreibt er: „Denkt an den Segensbecher, über den wir beim Mahl des Herrn das Segensgebet sprechen: Gibt er uns nicht teil an dem Blut, das Christus für uns vergossen hat? Denkt an das Brot, das wir austeilen: Gibt es uns nicht teil an seinem Leib? Es ist nur ein einziges Brot. Darum bilden wir alle, auch wenn wir viele sind, einen einzigen Leib; denn wir essen alle von dem einen Brot.“

Wir gehören zu Jesus und wir gehören deshalb zusammen. Das soll uns deutlich werden, wenn wir nachher Brot und Saft an seinem Tisch teilen. Wir brauchen Jesu Liebe, um unser Leben zu meistern. Andere brauchen diese Liebe ebenso. Geben wir sie weiter. So werden wir wirklich ein einziger Leib, wenn wir von einem Brot essen. Amen.