Kirche


Die Andreaskirche wurde am 29. September 1963 nach knapp zweijähriger Bauzeit eingeweiht. Vorher bestand nahezu vier Jahrhunderte lang das von der evangelischen und katholischen Gemeinde genutzte Simultaneum in der Peter- und Paul-Kirche. Aufgrund des Wachstums beider Kirchengemeinden erfolge die Auflösung im gegenseitigen Einvernehmen.

Die Evangelische Kirchengemeinde Niederstotzingen knüpft an ihre eigene Reformationsgeschichte an, wenn sie die neue Kirche nach dem Apostel Andreas nennt. Denn in der kleinen 1809 abgebrochenen Andreaskapelle feierte sie ihre ersten evangelischen Gottesdienste. Zugleich übernimmt sie mit diesem Namen den Auftrag, die Menschen von heute auf Jesus, der Quelle des Lebens, hin zu weisen.

Der noch recht beachtliche Platz der Andreaskirche auf einem leichten Höhenrücken wird durch den schlanken Turm weithin sichtbar markiert.

Ihr Kirchenraum erhebt sich über einem Quadrat, dessen räumlicher Gipfelpunkt über dem Altar liegt, wo von oben Licht einströmt. Rote Backsteinwände umschließen den Raum, und eine helle Fichtenholzdecke steigt von zwei Seiten empor. Das Gestühl fächert sich ohne Emporen um den Altarbereich, dessen drei Hauptstücke Altar, Kanzel und Taufstein aus edlem weißen Marmor sich deutlich vom roten Grund der Wände abheben.


Besondere Fenster in der Andreaskirche

Siehe das ist Gottes Lamm.

Johannes 1,35-42


Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, so bleibt es allein, wenn es aber erstirbt, so bringt es viel Frucht.

Johannes 12,20-26

Die Bornefeld Orgel